Kulturelle Aktivitäten

Corina Oproae: Zwischen Sprachen schreiben

Die aus Rumänien stammende spanischsprachige Autorin, Gewinnerin des Preises Tusquets Editores de Novela 2024, präsentiert La casa limón und ihren neuen Gedichtband Cómo enterrar al padre en un poema (Tusquets 2025). Mit ihrem deutschen Übersetzer Udo Kawasser spricht sie über ihre Literatur und die Feinheiten des Schreibens in einer Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist. 


Corina Oproae (Făgăraș, 1973) studierte Anglistik und Hispanistik in Rumänien und ließ sich 1998 in Katalonien nieder. Im Jahr 2002 nahm sie die spanische Staatsbürgerschaft an. Folgende Gedichtbände sind von ihr erschienen: Mil y una muertes (2016), Intermitencias (2018), Desde dónde amar (2021) und Cómo enterrar al padre en un poema (Tusquets, 2025). Auf Katalanisch hat Corina Oproae La mà que tremola (2020) verfasst – ein Buch mit poetischen Reflexionen über das Schreiben in einer Sprache, die nicht die Muttersprache ist. Ihr erster Exkurs in die Prosa, La casa limón, wurde 2024 mit dem Preis Tusquets Editores de Novela ausgezeichnet. Zudem hat Corina Oproae AutorInnen wie Marin Sorescu, Lucian Blaga, Ana Blandiana (Jordi Domènech-Preis für Lyrikübersetzung, 2015), Ioan Es. Pop, Angela Marinescu und Mary Oliver ins Katalanische und Spanische übersetzt. Sie ist Verfasserin und Übersetzerin der Anthologie La poesía del siglo XX en Rumanía (2022). 

Udo Kawasser, 1965 in Österreich geboren, studierte Germanistik, Romanistik und Hispanistik. Er ist Dichter, zeitgenössischer Tänzer, Gründer des Poesiefestivals POE-SIEGALERIE in Wien und der Online-Plattform www.poesiegalerie.at sowie Übersetzer spanischsprachiger Literatur. Sein jüngster Gedichtband tarquinia – gespräche mit schatten (Limbus, 2024) erscheint im Januar 2025 in katalanischer Übersetzung von Corina Oproae, herausgegeben vom Verlag Café Central unter dem Titel tarquínia – diàlegs amb ombres.

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