Leseclub Juan Gelman
Ein Raum, der der Wiener Leserschaft offensteht und kleine Meisterwerke würdigt, geleitet von David Granda. Das Werkzeug für den Austausch und Dialog ist die spanische Sprache, sowohl in ihrer kultivierten als auch in ihrer umgangssprachlichen Form. Gegensätzliche Meinungen und leidenschaftliche Begeisterung rund um eine gemeinsame Lektüre sind willkommen (und erwünscht). Es wird empfohlen, das Buch vorab zu lesen, damit die Erfahrung noch bereichernder wird.
Die Eröffnungsveranstaltung im Februar steht im Zeichen von París no se acaba nunca von Enrique Vila-Matas (Barcelona, 1948) – ein Werk, das den modernen Kanon beleuchtet. Ein einzigartiger Roman eines Nobelpreiskandidaten, der Autobiografie, Fiktion und Essay harmonisch miteinander verbindet.
Die Lesung zum Semesterabschluss wird sein Un amor von Sara Mesa (Madrid, 1976), einem skandalösen und theatralischen Roman, der zum großen literarischen Phänomen der letzten fünf Jahre geworden ist. Ein ambitioniertes Werk einer klassischen Schriftstellerin, das unter der Regie von Isabel Coixet verfilmt wurde.
Im Laufe der monatlichen Veranstaltungen, die Klassiker, aktuelle Literatur und Hommagen an große ÜbersetzerInnen umfassen, werden die folgenden Werke bekannt gegeben.