Das Instituto Cervantes Hamburg würdigt Journalistinnen und Journalisten, die aus verschiedenen Teilen der Welt dem spanischsprachigen Publikum internationale kulturelle und politische Geschehnisse náhergebracht haben - und dabei für einen engagierten, kritischen und der Vielfalt verplichteten Journalismus standen.
Die erste Veranstaltung ist eine Hommage an Ricardo Bada, Journalist, Autor und prägende Stimme der Deutschen Welle. Seit den 1960er Jahre wirkte Bada als wichtiger kultureller Vermittler zwischen lateinamerika, Spanien und Deutschland. Der Journalist, Autor und Auslandskorrespondent Alfonso Armada, der u. a. aus Afrika und von den vereinten Nationen in New York berichtet hat, stellt eine Auswahl von Badas Texten vor. Im gespräch mit der Journalistin Patricia Salas (Deutsche Welle) wird Badas journalistische und literarisches Erbe beleuchtet und seine Aktualität im heutigen Medienkontext diskutiert.
In einer zweiten Sitzung spricht die bekannte spanische Journalistin und langjährige Korrespondentin des spanischen Fernsehens, Rosa María Calaf, mit Paul Ingendaay, Journalist, Autor und Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Madrid für fast 20 Jahre. Sie werden die Rolle des internationalen Journalismus in Krisensituationen, die Veränderungen des Berufs über die Jahrzehnte hinweg und die kritische Perspektive aus verschiedenen journalistischen Traditionen diskutieren. Eine Gelegenheit, über Vergangenheit und Gegenwart des Korrespondenten als wichtigen Zeitzeugen der Geschichte nachzudenken.
