Kulturveranstaltungen

Ein Land erträumen. Spanien im Jahr 2050

Ein Land erträumen. Spanien im Jahr 2050 Espasa

Anlässlich der Veröffentlichung des Buches „Ein Land erträumen: Spanien im Jahr 2050“ , herausgegeben vom Verlag Espasa in Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes und basierend auf dem Bericht „Spanien im Jahr 2050“ des Nationalen Büros für Zukunftsforschung und Strategie der spanischen Regierung, werden eine Reihe von Diskussionsrunden veranstaltet. 

Diese sollen Schriftstellern, Denkern und Experten aus Spanien und Deutschland einen Raum bieten, um über die Zukunft unserer Länder zu sprechen. Espido Freire und Lorenzo Silva, zwei der Autoren, die am Buch mitgewirkt haben, werden in diesem Rahmen mit Florian Borchmeyer über Spanien und seine Zukunft reflektieren und dabei die zentralen gesellschaftlichen Themen eingehend beleuchten.

Espido Freire wurde 1974 in Bilbao geboren. Ihr Debüt als Schriftstellerin gab sie mit „Irland“ (1998). anderthalb Jahre später gewann sie den Premio Planeta für ihr Werk „Gefrorene Pfirsiche“(1999). Sie hat sieben weitere Romane veröffentlicht. Sie arbeitet mit den wichtigsten nationalen Pressemedien zusammen: La Ser, Radio Euskadi, Radio Clásica, Antena 3. Zudem leitet sie den Masterstudiengang  „Kreatives Schreiben“ an der Internationalen Universität von Valencia, VIU, und den Masterstudiengang „Kreatives Schreiben und andere Erzählformen“ an The Core School (Madrid). Die Kritik hat sie als eine der interessantesten Stimmen der spanischen Erzählkunst begrüßt, und das Lob, das mit ihrem ersten Werk aufkam, begleitete ihre folgenden Romane. Sie wurde in mehr als einem Dutzend Sprachen übersetzt.

Lorenzo Silva (Madrid, 1966) studierte Jura an der Universidad Complutense und arbeitete als Anwalt im Energiesektor, als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in einem multinationalen Unternehmen. Er war viele Jahre lang Leiter des Krimifestivals Madrid, Getafe Negro, und ist derzeit Ehrenkommissar. Im Jahr 2006 veröffentlichte er - zusammen mit Luis Miguel Francisco - "Und am Ende der Krieg", ein Buchreportage über das Eingreifen der spanischen Truppen im Irak. Er ist Autor der Krimiserie mit den Ermittlern Bevilacqua und Chamorro, die mit "Das ferne Land der Teiche" begann (Ojo Crítico Preis 1998), und gewann 2012 den Premio Planeta mit "Das Zeichen des Meridians". Er arbeitet regelmäßig für Zeitungen und Zeitschriften, mit Reportagen, literarischen Artikeln, Reiseberichten und Kommentaren im Radio. Er ist Gastdozent für kreatives Schreiben an der Universität von Navarra und leitet Workshops über Recht und Literatur am Centro de Estudios Garrigues in Madrid. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Florian Borchmeyer wurde 1974 in Wasserburg am Inn geboren. Er studierte Literaturwissenschaft in Berlin, Havanna und Paris und promovierte 2006 zum Doktor der Philosophie mit einer Dissertation über die Chroniken der Entdeckung Amerikas. Seit 2011 ist er Dramaturg, seit 2013 Leitender Dramaturg der Schaubühne Berlin. Er arbeitet als Filmemacher und Literaturkritiker und kuratiert das Internationale Programm beim Filmfest München.

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