Kulturelle Aktivitäten

Die Frau im Flamenco-Gesang

Die Rolle der Frau im Flamenco wurde aus gesellschaftspolitischen Gründen historisch gesehen, mit Ausnahme ihrer Rolle im Tanz, in den Hintergrund gedrängt. Der Gesang der Frauen ist eine wenig beachtete Welt, die angenehme und unbekannte Schätze verbirgt. In diesem illustrierten Konzert wird ein Überblick über eine Auswahl von Flamenco-Stilen gegeben, die im Laufe der Geschichte des Flamenco Sängerinnen zugeschrieben wurden, und einige in der Vergangenheit vergessene Biografien und Melodien wieder ans Licht gebracht. 


Konzert unter der Leitung des renommierten Musikwissenschaftlers und Flamencolo-gen Faustino Núñez, illustriert von der Sängerin Mónica Clavijo. 

Faustino Núñez. Der Musikwissenschaftler, Cellist und Gitarrist hat weltweit Kurse und Seminare gegeben und war Musikdirektor der Compañía Antonio Gades sowie Präsident ihrer Stiftung. Er ist Professor am Lehrstuhl für Flamencologie der Universität Cádiz und im Masterstudiengang der Musikhochschule Kataloniens. Er war Direktor des Labels Deutsche Grammophon und ist Autor zahlreicher didaktischer und wissenschaftlicher Bücher über Flamenco sowie der Website www.flamencopolis.com. 

Die Flamenco-sängerin Mónica Clavijo, die sich durch ihre raue Stimme und ihr Bestreben auszeichnet, vergessene Flamenco-Stile wiederzubeleben, lernte den Flamenco durch ihren Vater Chiriva del Valle, ebenfalls Flamencosänger, kennen. Sie absolvierte ein Flamenco-Studium an der renommierten Fundación Cristina Heeren und wurde von angesehenen Lehrern wie Ezequiel Benítez oder Esperanza Fernández ausgebildet. Sie stand bereits auf Bühnen in vielen europäischen Ländern und an bedeutenden Orten des Flamenco in Spanien, wie dem Templo de Diana in Mérida oder der berühmten Peña Torres Macarena in Sevilla, begleitet von renommierten Gitarrenmeistern wie Pa-co Cortés, Pedro Barragán oder Antonia Jiménez.

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