Kulturelle Aktivitäten

La Bella Selvaggia: Vorstellung der letzten unveröffentlichten öper von Antonio Salieri

La bella selvaggia wurde 1802 in Wien geschrieben und ist eine Oper in zwei Akten mit einem Text von Giovanni Bertati (Nachfolger von Lorenzo Da Ponte am Kaiserhof) und Musik des Hofkapellmeisters Antonio Salieri. Aufgrund der politischen Instabilität jener Zeit, die durch die französischen Feldzüge und die allgemeine Spannung in Europa zu Beginn des 19. Jahrhunderts verursacht wurde, kam es nie zur Uraufführung. 


Die Handlung spielt vor dem Hintergrund der Ankunft der Spanier in Amerika und erzählt von der Begegnung zwischen Kastiliern und Ureinwohnern einer nicht näher bezeichneten Karibikinsel, wo Liebe, Unverständnis und menschliche Triebe mit den Werten Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verflochten sind. 

Nach mehr als zwei Jahrhunderten in der Österreichischen Nationalbibliothek wurde das Originalmanuskript analysiert und entstaubt, um unter der Leitung von Ernesto Monsalve eine kritische Ausgabe und die Welturaufführung zu realisieren. Bei dieser Veranstaltung werden die historischen Details der Oper, des Projekts und der Premiere vorgestellt. 

Ernesto Rodríguez-Monsalve promovierte in Musikwissenschaften, ist Gründer und Dirigent des Jugendsinfonieorchesters Valladolid, Komponist und Kulturmanager. Der-zeit fungiert er als Direktor für Musik- und Kunstprojekte der UNIR. Er tritt wöchentlich in Musiksendungen des Radio Nacional de España auf. Rodríguez-Monsalve hat soeben eine Biographie über Salieri mit dem Titel Salieri: el hombre que no mató a Mozart ver-öffentlicht.

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