Der Internationale Tag des Buches wird am 23. April gefeiert. Die Generalkonferenz der UNESCO hat diesen am 15. November 1995 in Paris ins Leben gerufen. Es ist ein symbolischer Tag für die Weltliteratur, weil Miguel de Cervantes, William Shakespeare und der Inka Garcilaso de la Vega am selben Tag im Jahr 1616 starben.
In Spanien wurde dies schon seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gefeiert. In Katalonien wurde es am Tag des Schutzpatrons St. Georg zur Tradition, an diesem Tag Rosen und Bücher zwischen Paaren und Verliebten auszutauschen und zu verschenken, womit dieser zu einem der meist gefeierten Volkstage wurde. Diese Tradition war eines der Argumente, mit denen die UNESCO den 23. April zum Internationalen Tag des Buches erklärte. Der Cervantes-Preis wird seit 1976 jährlich an diesem Datum verliehen und ist die höchste Auszeichnung, die an spanischsprachige Autoren vergeben wird.
Um gemeinsam in unserer Bibliothek Juan Gelman zu feiern, haben wir ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: eine Hommage an Bryce Echenique mit Lesungen aus seinen Werken, eine Geschichtenstunde für Kinder, Lesetische, Lesungen von in Wien lebenden spanischen und hispanoamerikanischen Autoren und natürlich ein Geschenk in Form von Büchern und Rosen für alle Besucher
Programm 16:00 Uhr Geschichtenerzählen für Kinder
17:00 Uhr Hommage an Bryce Echenique und Lesung aus seinen Werken durch das Publikum
18:00 Uhr Vorstellung von in Wien lebenden hispanischen Autoren