Kulturveranstaltungen

Manuel de Falla und die Gitarre

Manuel de Falla und die Gitarre luis_castilla

Im Jahr der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag von Manuel de Falla (1876–1946), einer der herausragenden Persönlichkeiten der spanischen Musik, veranstaltet das Instituto Cervantes in München eine weitere Veranstaltung zu seinem Gedenken. Zu Gast ist diesmal das renommierte Cuarteto de Guitarras de Andalucía, bestehend aus den Meistern Francisco Bernier, Antonio Duro, Marco Socías und Javier Riba. Das Ensemble wird eine moderierte und musikalisch illustrierte Einführung präsentieren, die in die Klangwelt des Komponisten aus Cádiz eintaucht. Dabei werden die ästhetischen Verbindungen Fallas zur Gitarre und zum Flamenco beleuchtet sowie seine Beziehung zu historischen Persönlichkeiten der Gitarreninterpretation wie Miguel Llobet und Andrés Segovia. Zudem wird die zentrale Bedeutung seines Homenaje a Debussy, seines einzigen Originalwerks für Gitarre, analysiert. Erläutert wird außerdem der Prozess der Übertragung seiner Klavier- und Orchesterwerke auf die sechs Saiten der Gitarre, wobei die Besonderheiten der Bearbeitungen vorgestellt werden, die das Quartett in seinem Konzert am 14. Juni präsentieren wird. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine musikalische Darbietung zur Veranschaulichung der besprochenen Inhalte. Das Quartett spielt dabei „Montañesa“ und „Andaluza“ (aus den Cuatro piezas españolas) sowie die berühmte „Danza del molinero“ aus El sombrero de tres picos, in Bearbeitungen von Javier Riba.

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