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Sniper jenseits des Comics: Heavies Tendres.

Sniper jenseits des Comics: Heavies Tendres. Joan Casaramona Basado en los personajes de la serie Heavies Tendres

Wie schon Mariscal in den 80er Jahren ist Juanjo Sáez einer jener Künstler, die aus der Underground-Szene (dem legendären Fanzine „Círculo Primigenio“) hervorgingen und schließlich zu einer Ikone des modernen Barcelona der Jahrhundertwende wurden. Sein naiver, aber unverkennbarer Strich fand seinen Weg von emotionalen Hits für das Magazin Rockdelux auf die Seiten von El País, und seine Flyer für Clubs und DJs wurden zu großen Kampagnen für internationale Marken. Dazwischen liegen Bücher, die sich zwischen Comic und handschriftlicher Erinnerung bewegen, wie El arte. Conversaciones imaginarias con mi madre (2006), sowie seine eigene Produktionsfirma, um Projekte wie die Serie Arrós Covat (2010) oder diese „zarten Heavy-Metal-Fans“ voranzutreiben, die als Fernsehserie entstanden sind und nun als Spielfilm neu verfilmt wurden. Eine Geschichte über Jugendfreundschaft in der Hardrock-Szene der späten 80er Jahre und zugleich ein Porträt jenes Barcelona der Vororte und der „Chargna“, weit entfernt vom heutigen Postkartenbild. Besondere Erwähnung verdient der Einfallsreichtum seines Soundtracks, der Fans des Genres dazu bringen wird, mit dem Kopf zu nicken und zu rufen: „Melenas al vent!“ 


Zusammenfassung 
Juanjo ist ein asthmatischer Junge, der von seiner Familie so sehr behütet wurde, dass es ihm fast die Luft nahm. Und Miquel stammt aus einer Familie mit einem abwesenden Vater. Seine Mutter versucht, alleine über die Runden zu kommen, schafft das aber nicht immer. „Heavies Tendres“ handelt von der Beziehung zwischen Juanjo und Miquel, zwei Teenagern im Barcelona des Jahres 1991, die in ihrer Freundschaft und in der Heavy-Metal-Musik einen Zufluchtsort vor der grauen Welt finden, in der sie leben.

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