Rosa Maria Calaf: Korrespondenten zum Verständnis der (Un-)Ordnung in der Welt
Das Instituto Cervantes Frankfurt präsentiert ein Gespräch mit einer der bekanntesten Journalistinnen Spaniens. Rosa María Calaf, seit 1970 mit dem spanischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTVE verbunden, gehört zu den Pionierinnen des Fernsehjournalismus in Spanien. 1982 war sie maßgeblich an der Gründung des katalanischen autonomen Senders TV3 beteiligt. Im Gespräch mit dem Generalkonsul von Spanien in Frankfurt und Schriftsteller Enrique Criado wird sie über die Professionalisierung des Journalismus in Spanien sprechen und über die Veränderungen, die dank Persönlichkeiten wie ihr auch im Bereich der Geschlechtergleichstellung erreicht wurden. Darüber hinaus werden die Herausforderungen thematisiert, denen sich der Journalismus heute gegenübersieht – in einer Welt, die durch soziale Netzwerke sowie durch zunehmende autokratische und manipulative Tendenzen geprägt ist. Wie Calaf aus ihrer langjährigen Erfahrung als Auslandskorrespondentin weiß, gilt: „Manchmal ist es genauso schwierig, Informationen zu vermitteln, wenn es zu viele gibt, wie wenn es zu wenige gibt.“
