Kulturveranstaltungen

Last call Manila, von José Dalisay

Last call Manila, von José Dalisay Anvil Publishing

Das Instituto Cervantes organisiert ein literarisches Gespräch über das Schicksal von Aurora Cabahug, einer philippinischen Hausangestellten, die unter falschem Namen in Saudi-Arabien arbeitete und dort ermordet wurde. Der Fall dient als Ausgangspunkt für eine tiefere Auseinandersetzung mit den entwürdigenden Erfahrungen, denen viele Migrant*innen im Ausland ausgesetzt sind. 


Der Schriftsteller Jose Dalisay, eine der einflussreichsten literarischen Stimmen der Philippinen, setzt sich in seinem Werk mit Themen wie der Diktatur unter Ferdinand Marcos, Migration und der philippinischen Diaspora auseinander. 

In dieser Veranstaltung spricht Dalisay mit dem Journalisten Jan Wiele und seinem Übersetzer Luis Castellví über die historischen und kulturellen Beziehungen zwischen den Philippinen und Spanien – sowie über die Rolle der Literatur als Mittel des Widerstands, der Erinnerung und der Aufarbeitung in einem postkolonialen Kontext.


José Y. Dalisay Jr. (Romblon, 1954), bekannt als Butch Dalisay, gehört zu den renommiertesten Schriftstellern der Philippinen. Er ist Autor von mehr als 30 Büchern – darunter Prosa, Essays, Lyrik, Theaterstücke und Drehbücher – und lehrt Englisch sowie Kreatives Schreiben an der Universität der Philippinen. Mit 16 Palanca-Preisen in fünf verschiedenen Genres – was ihm im Jahr 2000 einen Platz in der Hall of Fame einbrachte – wurde er vielfach im In- und Ausland ausgezeichnet. Sein Roman Soledad’s Sister stand 2007 im Finale des Man Asian Literary Prize.  Neben seiner kreativen Arbeit war er Herausgeber und Mitwirkender bedeutender kultureller und historischer Projekte. Sein Schaffen macht ihn zu einer Schlüsselfigur der zeitgenössischen philippinischen Literatur.

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