Kulturveranstaltungen

Der feministische Übergang, mit Cristina Fallarás

Der feministische Übergang, mit Cristina Fallarás Alvaro Minguito

Das Instituto Cervantes in Frankfurt präsentiert ein Gespräch über Erinnerung, Feminismus und das vererbte Schweigen der spanischen Transition.

„Ich heiße Cristina und bin losgezogen, um meine Toten zu suchen.“ So beginnt Honrarás a tu padre y a tu madre, der Roman, in dem Cristina Fallarás die Schweigen und Lügen ihrer eigenen Familie erkundet, geprägt vom Spanischen Bürgerkrieg: ein Großvater, von den Franquisten erschossen, und ein anderer auf der Seite der Sieger. Die Transition, so legt das Buch nahe, institutionalisierte das Schweigen und hinterließ offene Wunden, die bis heute nachwirken. Gleichzeitig zählt der Feminismus, der aus der spanischen Transition hervorging, zu den kraftvollsten und einflussreichsten Bewegungen weltweit. Cristina Fallarás, Journalistin und Autorin von einem Dutzend Büchern, betreibt einen unermüdlichen feministischen Aktivismus.

Gemeinsam mit Eleonora Herder, spanisch-deutscher Künstlerin und Filmregisseurin, wird Fallarás über die feministische Bewegung sprechen, die aus der Transition hervorging, und zugleich kontroverse Themen innerhalb des Feminismus thematisieren – darunter Prostitution und die Trans-Bewegung. Ein offenes, kritisches und notwendiges Gespräch über Erinnerung, Macht und gesellschaftlichen Wandel.

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