La mujer con dos ombligos, Nick Joaquin
Instituto Cervantes
Im Mai widmen wir uns «Die Frau mit zwei Nabeln» von Nick Joaquin, einem Schlüsselwerk der philippinischen Literatur, das die Spannungen von Identität, Erinnerung und kulturellem Erbe in einer von vielfältigen Einflüssen – insbesondere auch dem spanischen – geprägten Nation untersucht.
In einer dichten und hochgradig symbolischen Prosa entfaltet Joaquin, ein Meister des sogenannten «tropischen Gothics», ein erzählerisches Universum, in dem sich das Mysteriöse und Historische mit Folklore und dem urbanen Leben Manilas verschränken. In seinem Werk lassen sich deutliche Resonanzen der hispanischen Tradition erkennen: die Prägung durch Sprache, Religion und soziale Strukturen sowie eine literarische Sensibilität, die mit barocken und tragischen Ausdrucksformen in Dialog tritt.
Wir laden Sie ein, uns in dieser Sitzung zu begleiten und eine Erzählung zu erkunden, in der die Verschränkung von Kulturen nicht nur die Vergangenheit prägt, sondern weiterhin die Gegenwart befragt.