Die transatlantische Drogenökonomie und Auswirkungen auf Europa
Das Instituto Cervantes Frankfurt präsentiert in Kooperation mit der DIAG und Peace Research Institute Frankfurt (PRIF), einen Vortrag über die transatlantische Drogenökonomie und ihre Auswirkungen auf Europa. Angetrieben von einem stetig wachsenden Angebot – mit günstigeren und qualitativ hochwertigeren Waren – nehmen Markt und Konsum kontinuierlich zu. Während die traditionellen Routen von Süd- nach Nordamerika unter Druck geraten, behaupten sich die europäischen Routen dank Diversifizierung und neuer Schmuggelmethoden. Davon profitiert die organisierte Kriminalität sowohl in Lateinamerika als auch in Europa; Gewalt und Korruption nehmen zu. Der Vortrag analysiert diese Umstände und ihre Ursachen und zeigt auf, welche Trends Deutschland und Europa künftig erwarten müssen. Seit April 2024 ist Daniel Brombacher Direktor des „Europäischen Observatoriums der Globalen Initiative gegen transnationale organisierte Kriminalität“. Zuvor leitete er mehrere Jahre das Projekt „Globale Partnerschaft zu Drogenpolitik und Entwicklung“ (GPDPD) für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
