Kulturveranstaltungen

Muttersprache, Migration und grenzüberschreitendes Schreiben. Mit Esther Andradi und Timo Berger

Muttersprache, Migration und grenzüberschreitendes Schreiben. Mit Esther Andradi und Timo Berger Esther Andradi y Timo Berger © Maria Rapela

In Die Reisesprache. Grenzessays und andere Texte im Transit, (Klak Verlag, Berlin 2025) versammelt Esther Andradi eine Reihe eigenständiger Texte, in denen der Puls des Lebendigen als eine beständige Vibration des Schreibens hervortritt. Das Buch ist eine Hommage an die Muttersprache, eine Feier der Übersetzung und ein Streifzug durch die Wege migrantischer Schriftsteller:innen – darunter Flora Tristán, Juana Manuela Gorriti, Helena Araujo, Herta Müller und May Ayim –, Reisende, die dazu beitragen, jenen nomadischen Kanon zu weben, den die Autorin selbst verkörpert, in eine fremde Sprache eingetaucht, während sie in einer anderen schreibt und publiziert. Bei dieser Gelegenheit wird die argentinische Autorin mit ihrem Übersetzer ins Deutsche, Timo Berger, ins Gespräch treten.

Esther Andradi lebt und schreibt zwischen Berlin und Buenos Aires. Sie hat Chroniken, Essays, Gedichte, Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht und die Gedichte der afrodeutschen Dichterin May Ayim ins Spanische übersetzt. Die in „Die Reisesprache“ versammelten Essays vervollständigen ihre Trilogie über Berlin, zusammen mit dem Roman „Drei Verräterinnen“ (2019) und der literarischen Reportage „Mein Berlin. Streifzüge durch eine Stadt im Wandel“ (2016). 

Timo Berger ist Schriftsteller, Übersetzer, Dozent und hat Literaturfestivals und -projekte kuratiert und initiiert, darunter die Latinale und Barrio | Bairro Berlin.

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