Fernando Aramburu eröffnet die Literarische Woche Bremen mit einem Gespräch über seinen neuesten Roman Der Junge (Rowohlt) und sein Gesamtwerk zusammen mit dem Journalisten und Schriftsteller Paul Ingendaay.
Die LitWo Bremen wurde 1976 von der Rudolf Alexander Schröder-Stiftung ins Leben gerufen und findet jährlich parallel zur Verleihung des renommierten Bremer Literaturpreises statt.
Fernando Aramburu hat sich als eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen spanischen Literatur etabliert. Sein Roman Patria, der ihn international bekannt machte, schildert die Wunden der baskischen Gesellschaft, die durch die Gewalt der ETA geprägt ist. Sein neuester Roman Der Junge spielt im Baskenland der 1980er Jahre und basiert auf einem tragischen realen Ereignis, das die gesamte Gesellschaft erschütterte.
Paul Ingendaay ist Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Fünfzehn Jahre lang war er Korrespondent der Kulturredaktion (Feuilleton) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für die Iberische Halbinsel mit Sitz in Madrid. Seit 2016 ist er Europakorrespondent des Feuilletons in Berlin.
