Kulturveranstaltungen

Vier große iberoamerikanische Dichter*innen

Die iberoamerikanische Poesie trifft sich in Berlin zur Feier des Internationalen Tags des Buches 2026. Vier herausragende Poet:innen, einige von ihnen in der Stadt ansässig, werden ihre Werke lesen und uns einladen, die Vielfalt, den Reichtum und die unterschiedlichen Stimmen der zeitgenössischen Poesie kennenzulernen.

Lauren Mendinueta (Barranquilla, 1977) ist eine kolumbianische Dichterin, die Schreiben mit der Leitung literarischer Workshops verbindet. Sie hat sieben Gedichtbände veröffentlicht, die mit Preisen wie dem Martín-García-Ramos-Preis und dem César-Simón-Preis ausgezeichnet wurden, und ihre Werke wurden ins Deutsche und in andere Sprachen übersetzt sowie in Anthologien aus Amerika und Europa aufgenommen. Derzeit lebt sie in Lissabon.

Santiago Galán (Toledo, 1989) ist Bauingenieur und multidisziplinärer Künstler in Literatur, Musik und Fotografie, seit 2016 in Berlin ansässig. Autor von La lucidez del dromedario (2019), Llegada de uno mismo (2022) und Todas las estructuras rotas (2025), hat er in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht und Auszeichnungen wie „Terminemos el cuento“ (2006) erhalten.

Rodolfo Häsler (Santiago de Cuba, 1958) studierte Literatur an der Universität Lausanne und veröffentlichte Poemas de arena (1982), Elleife (1993), Cabeza de ébano (2007), Diario de la urraca (2014), Lengua de lobo (2019) und Jabón de Nablus (2024). Er erhielt den Aula-de-Poesía-Preis in Barcelona sowie den Internationalen Poesiepreis Claudio Rodríguez.

Teresa Colom (Seo de Urgel, 1973) ist eine andorranische Dichterin und Schriftstellerin mit katalanischen Wurzeln. Sie hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, erhielt 2000 den Miquel-Martí-i-Pol-Preis sowie eine Auszeichnung beim Grandalla-Preis und veröffentlichte Com mesos de Juny. Seit 2004 widmet sie sich vollständig der Literatur; 2010 wurde ihr Werk 32 Vidres uraufgeführt. 

In Zusammenarbeit mit Haus für Poesie

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