Wie gehen zwei Auslandskorrespondent:innen an die großen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Ereignisse des Welttheaters heran und wie analysieren sie diese? Ein bereichernder Austausch zwischen professionellen Perspektiven, der die journalistische Arbeit in unterschiedlichen Kontexten beleuchtet – in einer Zeit, in der Desinformation scheinbar jeglicher Vernunft entglitten ist.
Rosa María Calaf (Barcelona, 1945) ist eine spanische Journalistin, bekannt für ihre Tätigkeit als Korrespondentin von RTVE in New York, Moskau, Buenos Aires sowie in der Asien-Pazifik-Region. Als Mitbegründerin von TV3 hat sie im Laufe ihrer Karriere aus mehr als 180 Ländern berichtet. Sie ist Diplomjuristin und Journalistin und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Premio Ondas, der Cirilo-Rodríguez-Preis und die Creu de Sant Jordi (2025). Zudem wurde sie von mehreren Universitäten zur Ehrendoktorin ernannt.
Paul Ingendaay (Köln, 1961) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker. Er arbeitete als Redakteur und Kulturkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Spanien und Europa. Er ist Autor mehrerer Romane, darunter Warum du mich verlassen hast, sowie Mitherausgeber der Gesamtausgabe von Patricia Highsmith. Seine Arbeit verbindet journalistische Erfahrung mit der Leidenschaft für Literatur und der Reflexion über die zeitgenössische Kultur.
