Ausgehend von ihrer umfangreichen Erfahrung als internationale Korrespondentin reflektiert Rosa María Calaf über den journalistischen Beruf, verstanden als eine Form des Reisens und der tiefgehenden Beobachtung der Welt. Die Veranstaltung bietet eine Reise durch verschiedene Geografien, Kulturen und historische Kontexte, wobei der Fokus auf der Erfahrung von Pressekorrespondentinnen als Vermittlerinnen zwischen komplexen Realitäten und der Öffentlichkeit liegt. Aus persönlicher und beruflicher Perspektive werden Themen wie der Aufbau journalistischer Berichterstattung, die Rolle der Korrespondententätigkeit für das globale Verständnis von Ereignissen sowie die ethischen und menschlichen Herausforderungen des internationalen Journalismus in einem von Schnelligkeit und Informationsüberflutung geprägten Kontext behandelt.
Rosa María Calaf (Barcelona, 1945) ist eine spanische Journalistin, bekannt für ihre Arbeit als Korrespondentin von RTVE in New York, Moskau, Buenos Aires und im Asien-Pazifik-Raum. Als Mitbegründerin von TV3 hat sie im Laufe ihrer Karriere in mehr als 180 Ländern berichtet. Sie hat Abschlüsse in Rechtswissenschaften und Journalismus und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Premio Ondas, der Cirilo-Rodríguez-Preis und das Kreuz des Heiligen Georg (2025). Darüber hinaus wurde sie von mehreren Universitäten mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
