Ánima de paso
Ánima de paso schlägt eine Reise zu einem wesentlichen und resilienten Körper vor, bei der die Beziehung zu Geheimnis, innerem Fluss und menschlichem Zweck erkundet wird. Inspiriert von Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“ und begleitet von Musik von Schoenberg und Rachmaninov, nutzt das Stück Bewegung als Sprache, um die Krisen und Suchprozesse des Geistes nachzuzeichnen, und oszilliert zwischen Verirrung und Wiederfinden, in einer Geste, die zwischen Kampf und Tanz liegt. Das Projekt wurde unter der Leitung von Rasjid Cesar, Choreograf und Butoh-Tanzlehrer aus Uruguay, entwickelt.
Rafaela Molina ist eine Bühnenkünstlerin, ausgebildet in klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz, die akademische Techniken, Butoh und urbane Stile wie Hip-Hop und Breakdance miteinander verbindet. Sie hat Solostücke entwickelt, an internationalen Festivals teilgenommen und als Lehrerin in Kuba, Uruguay, Lateinamerika und Deutschland gearbeitet. Als Mitbegründerin von Projekten wie Manía, Aguas Vivas Mujeres en el Arte und Pop Místico wurde ihr Werk mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Derzeit lebt sie in Berlin, wo sie experimentellen Tanz, Straßenperformance und digitale Inhalte erkundet.
