El buen hijo (Der brave Sohn)
Ein lebhaftes, neugieriges und unermüdliches Kind stellt mit seiner unruhigen Art den Familienalltag auf den Kopf. Jeder Tag bringt kleine chaotische Situationen, Missverständnisse und Konflikte mit sich, die aus dem entstehen, was wir oft als „normal“ bezeichnen: Regeln, Zeitpläne, Erwartungen und Grenzen, die nicht immer zur Persönlichkeit des Kindes passen. Mit Humor und anhand von für viele Familien wiedererkennbaren Szenen zeigt das Märchen, wie diese Reibungen zum Aufwachsen dazugehören und wie sie die Erwachsenen dazu bringen, sich selbst zu hinterfragen, Gewissheiten zu überdenken und Anpassungsfähigkeit zu lernen. Die Geschichte hebt Geduld, Zuneigung und Zuhören hervor, ohne das Zusammenleben zu idealisieren oder einfache Lösungen anzubieten. In einem nahbaren und zugleich unterhaltsamen Ton lädt die Erzählung dazu ein, die Vielfalt der Temperamente und die Komplexität kindlicher Beziehungen zu verstehen und Unterschiede als Quelle gegenseitigen Lernens und von Nähe zu würdigen. Ein Märchen, das zum Lachen bringt, aber auch zum Nachdenken anregt und Raum schafft, um in der Familie Erfahrungen, Gefühle und Fragen zu teilen.
