Der populäre Comic: Die Bruguera-Schule: Der große Vázquez.
Óscar Aibar, der sich in den 80er Jahren als Drehbuchautor bei den führenden Titeln des Booms der Erwachsenen-Comics einen Namen gemacht hat, gehört zu jenen Fachleuten, die im audiovisuellen Bereich eine neue Heimat gefunden haben. Seine Karriere umfasst Kulttitel wie „Atolladero“ (1995) oder „Platillos Volantes“ (2004) und mehr als einem Jahrzehnt hinter der Kamera bei der Serie Cuéntame cómo pasó (2013–2023). Diese Erfahrung in der Darstellung jenes Spaniens aus Duralux zeigt sich deutlich in der Biografie des Vaters von Anacleto oder in Las hermanas Gilda, einer Comic-Legende, nicht nur wegen seines unbestreitbaren Talents, sondern auch wegen seiner berühmten „Abzockereien“, die er selbst in seinen selbstparodistischen Comics gestand. Der Film ist eine Hommage an jene „Escuela Bruguera“, die jene graue Diktatur mit Farbe erfüllte, wenn auch nur in zwei Farbtönen, und darin finden sich nicht nur Anspielungen auf ihre herausragenden Autoren, sondern auch auf verschiedene Zeichner wie Carlos Areces oder den Hauptdarsteller selbst, Santiago Segura, der übrigens eine seiner besten Rollen spielt.
Zusammenfassung Barcelona, 1960er Jahre. Es ist Frühling, und Vázquez genießt das Leben in vollen Zügen. Seine Figuren – die Gilda-Schwestern, Anacleto, die Familie Cebolleta – feiern in den Comics des Verlags Bruguera große Erfolge. Derweil genießt der beste Comiczeichner Spaniens, was er will, wann er will, zahlt nichts, weicht seinen Gläubigern geschickt aus, verspottet und betrügt seine Chefs und heiratet fröhlich, wobei er eine Familie nach der anderen sammelt. Bis ein grauer Buchhalter seines Verlags beschließt, dass er sich wie jeder andere auch fügen muss. Das wird keine leichte Aufgabe: Für den genialen Zeichner ist das Leben eine Party, auf die man sich einschleichen muss, wenn man nicht eingeladen wurde. Zusammenfassung Barcelona, 1960er Jahre. Es ist Frühling, und Vázquez genießt das Leben in vollen Zügen. Seine Figuren – die Gilda-Schwestern, Anacleto, die Familie Cebolleta – feiern in den Comics des Verlags Bruguera große Erfolge. Derweil genießt der beste Comiczeichner Spaniens, was er will, wann er will, zahlt nichts, weicht seinen Gläubigern geschickt aus, verspottet und betrügt seine Chefs und heiratet fröhlich, wobei er eine Familie nach der anderen sammelt. Bis ein grauer Buchhalter seines Verlags beschließt, dass er sich wie jeder andere auch fügen muss. Das wird keine leichte Aufgabe: Für den genialen Zeichner ist das Leben eine Party, auf die man sich einschleichen muss, wenn man nicht eingeladen wurde.
