Kulturveranstaltungen

„Singe ich, tanzen die Berge“ von Irene Solà

„Singe ich, tanzen die Berge“ von Irene Solà Editorial Anagrama

Unser literarisches Treffen im Mai widmen wir dem Roman Canto yo y la montaña baila (Dt. Singe ich, tanzen die Berge)  der katalanischen Schriftstellerin Irene Solà, die als eine der eigenständigsten und bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Erzählliteratur gilt.

Ursprünglich auf Katalanisch veröffentlicht, entführt uns das Werk in die Pyrenäen und erschafft ein polyphones Universum, in dem menschliche und nichtmenschliche Stimmen nebeneinander existieren und sich Erzählungen von großer Schönheit und Lyrik mit von Tragik geprägten Episoden verweben.

Durch eine poetische Prosa und eine innovative Struktur zeichnet der Roman die Geschichte der Berge im Laufe der Jahrhunderte nach und bietet eine tiefgehende Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Zu seinen zentralen Themen zählen Trauer, kollektives Gedächtnis, ländliche Identität, die Kraft der Landschaft und die generationenübergreifende Weitergabe von Erfahrungen.

Als Gewinner des Literaturpreis der Europäischen Union im Jahr 2020 fand der Roman sowohl bei der Kritik als auch beim Lesepublikum große Anerkennung.

Francisco Muñoz Abellán, Absolvent der Hispanistik und Philosophie an der Universitat Bremen, wird das Werk vorstellen und Leseschlüssel anbieten, um den Dialog unter den Teilnehmenden anzuregen und den Austausch von Eindrücken und Interpretationen über diesen anregenden und faszinierenden Roman zu fördern.

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