Kulturveranstaltungen

„El mal de la taiga“ von Cristina Rivera Garza

„El mal de la taiga“ von Cristina Rivera Garza Instituto Cervantes Bremen

Der Roman für unser literarisches Treffen im Februar hat eine Detektivin und Autorin von Kriminalromanen zur Protagonistin. Sie nimmt den Auftrag an, die Frau eines Mannes aufzuspüren, nachdem diese mit einem anderen in das Innere der Taiga geflohen ist – ein konkreter geografischer Raum, der zugleich eine starke symbolische Resonanz im kollektiven Imaginären besitzt. 

Dieser erzählerische Faden und das unwirtliche, trostlose Setting dienen der mexikanischen Autorin als Ausgangspunkt für eine Reise mit unscharfen Konturen, deren Ziel und Grenzen ungewiss bleiben. Die fragmentierte, ambivalente Erzählweise verzerrt die Wahrnehmung der Welt, integriert Elemente aus Märchen und reflektiert über die Natur der Liebe in einer Atmosphäre voller Ungewissheit und Geheimnis. 

Valentina Rojas Loa Salazar, Lektorin und Kulturschaffende, wird das Buch vorstellen und den Teilnehmenden die Schlüssel zu ihrer Interpretation an die Hand geben, die als Grundlage für ein Gespräch, den Austausch von Eindrücken und das Formulieren von Fragen dienen sollen. 

Valentina Rojas Loa Salazar hat in ihrem Herkunftsland Mexiko Hispanistische Literaturen und Linguistik studiert. In Bremen hat sie mit Projekten wie der Ausstellung Bremen spricht und der Hörbuchreihe Die Bremer Sprachmusikanten zur Förderung der lokalen Mehrsprachigkeit beigetragen. Seit 2019 leitet sie den unabhängigen iberoamerikanischen Lesekreis Las puras perlas

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